| fluidum
1 |
partikel
installation |

fluidum 1 aus dem Jahr 1999
bildet den Anfang einer Serie von interaktiven Arbeiten, die auf Infrarot-Videobilder
reagieren. Als Gegenüber
seiner selbst sieht der Betrachter seine Kontur, gezeichnet von einigen
tausend Lichtpunkten, die von seiner gespiegelten Silhouette angezogen
werden und sie umströmen.
Das veränderte Selbstbild des digitalen Spiegels erlaubt eine
veränderte Beziehung zum eigenen Körper und seiner Bewegung.
Die zweidimensionale Abstraktion des Körpers zu einer fließenden
Silhouette, begleitet von einem meditativen Klangbild, erzeugt eine
Atmosphäre, in der ein Gefühl der Verbundenheit entsteht,
das Menschen auch auf ihr Verhalten in der realen Welt übertragen.
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