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inflammable
(vorschau/arbeitstitel)
Ein dunkler Raum wird vom Schein eines Feuers
erhellt. Das Feuer umgibt eine Ikone, die von ihm eingehüllt,
aber nicht angegriffen wird. Es ist ein friedliches Bild, ruhig und
kraftvoll. Das Feuer, sichtbar, hörbar und fühlbar,
manifestiert sich durch Licht, Klang und Wärme.
Sowohl Ikone als auch Flammen entziehen sich einer direkten
Berührung durch den Betrachter. Nähert sich eine
Person der Ikone, nimmt die Intensität der Flammen zu. Bei dem
Versuch, die Ikone zu berühren, hüllt sie sich
vollständig in Feuer und wandelt ihre Form. Der dabei
entstehende Flammenzyklus inszeniert gleichermaßen
Destruktion und Entstehung des Neuen – in Anlehnung an die
Verletzbarkeit und Wiederkehr der durch die Ikone symbolisierten Werte.
vorschau xvid (2,83
MB) |
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